Neue Stiftungsprofessur für Holzbau und Holzbauforschung

Ein Artikel von Birgit Gruber | 03.04.2025 - 09:25
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© Hannes Buchinger

Stiftungsprofessuren geben den Universitäten den nötigen Spielraum, neue Forschungsgebiete zu erschließen und auf aktuelle Trends zu reagieren. Außerdem gehen sie auf die Nachfrage der Wirtschaft nach hervorragend ausgebildeten Expertinnen und Experten sowie Kooperationspartnern an den Universitäten ein und erhöhen insgesamt die Attraktivität des Forschungsstandortes.

Ziel ist es, die in den letzten Jahrzehnten erfolgten enormen Werkstoff- und Technologieentwicklungen weiter auszubauen und vor allem für den Holzbausektor eine Schwerpunktsetzung an österreichischen Universitäten vorzunehmen. Spezifisches Fachwissen und gezielte Forschung im Bereich des Holzbaus und dem nachhaltigen Bauen, gerade auch im Zusammenhang mit der Ausbildung von Architekten, Bauphysikern sowie Tragwerksplanern ist notwendig. Die Stiftungsprofessur wird finanziert durch den Waldfonds, den Fachverband der Holzindustrie / FHP – Forst-Holz-Papier, proHolz Tirol und der IIG – Innsbrucker Immobiliengesellschaft.

Universität Innsbruck: Architektur, Ressourceneffizienz und Fabrikation im Holzbau

Die Schwerpunktsetzung dieser Professur liegt auf Fabrikation, Vorfertigung und modularem Bauen mit Holz. Sie ergänzt somit die bereits große Expertise der Universität Innsbruck im Bereich der Entwicklung und der Modellierung von mechanischen Verbindungsmitteln im Holzbau.

Bewerbungen müssen bis spätestens 05. Mai an der Universität Innsbruck, Fakultäten-Servicestelle, Technikerstraße 17, 6020 Innsbruck (fss-technik@uibk.ac.at) eingelangt sein. Die Universität Innsbruck strebt eine Erhöhung des Frauenanteiles an und lädt deshalb qualifizierte Frauen zur Bewerbung ein. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.

Neben der Professur werden aus den Mitteln der Stifter zusätzlich zwei PostDoc-Stellen (jeweils 75 %) sowie eine Doktoratsstelle (75 %) finanziert. Diese Positionen sind in der Ausschreibung nicht explizit erwähnt.

Quelle: proHolz Tirol